IMPAKT Records 10/21

Mayer-Lindenberg | Stephan | Herzog | Zwißler "Nachthelle - works by Fritsch | Omelchuk | Rummel"
Impakt Records

 

Eigentlich hätte die CD "Nachthelle" ein Konzert zum 80. Geburtstag von Johannes Fritsch (1941-2010) werden sollen. Wegen Corona wurde es nun eine CD. Glück im Unglück.
Johannes Fritsch war Komponist, Improvisator, Bratscher, Autor, Verleger, Veranstalter und nicht zuletzt Kompositionsprofessor an der Musikhochschule Köln, wo seine Klasse über die Jahre hinweg stets offen war für Gäste, auch aus der Improvisierten Musik. Auf der vorliegenden Veröffentlichung finden sich von ihm die Stücke "Violectra" in einer Bearbeitung für unsere Besetzung und "Nachthelle". Dazu Neue Stücke von den Fritsch Schülern Oxana Omelchuk und Simon Rummel.
Wer mehr über die Entstehung der CD erfahren möchte, sollte in den nächsten Tagen mal auf dem King Georg Blog vorbei schauen https://kinggeorg.de/artikel/#klubbar-sounds
Und wer mehr über Johannes Fritsch erfahren möchte, kann dies hier tun http://www.editionjohannesfritsch.de/

Annegret Mayer-Lindenberg – Viola, Viola d'amore
Rebekka Stephan – Cello
Constantin Herzog – Kontrabass
Florian Zwissler – EMS VCS3, Modular Synth, Harmonium
Simon Rummel – Gläserspiel

Tersteegenkirche Köln-Dünnwald, Mai/Juni 2021

Mit freundlicher Unterstützung von Kunststiftung NRW, musikfonds und Geo Schaller.

IMPAKT Festival x King Georg

King Georg Konzert

IMPAKT Festival x King Georg mit drei fantastischen Bands: Abdou / Dang / Orins vom Muzzix-Kollektiv aus Lille (FR), Lanz / Pfammatter / Sartorius aus der Schweiz und die High Society aus Köln.

Abdou / Dang / Orins

A trio. Saxophone. Piano. Drums. Notes. Noise. Maybe melodies. Repetitive, surely. Hijacked instruments. Pure tones. Returned timbres. Relief, backgrounds. Maybe some foregrounds too. Minimal. But full. It’s vegetable, wet, organic. It’s suspended, tense, all delicate. Time stops, and passes.
Playing on minimalist modes and an ultra-reduced sound volume, Sakina Abdou, Barbara Dang and Peter Orins explore the timbres and the extended techniques of their instruments, play on the differences in plans and substances, blur the sound image.
The three musicians are active members of the Lille-based collective Muzzix, playing together in different projects such as La Pieuvre, the Grand Orchestre de Muzzix, Moondog – Round The World of Sounds, Toc & The Compulsive Brass, Tombstones, etc…

Sakina Abdousaxophone, recorder
Barbara Dangpiano
Peter Orinsdrums

www.peterorins.com/abdoudangorins

 

Lanz / Pfammatter / Sartorius

Die beiden Musiker Hans-Peter Pfammatter  und Julian Satorius arbeiten seit vielen Jahren in verschiedensten Kontexten zusammen, von Duo bis zu Grossformationen. Für das Konzert am Impakt-Festival spielen sie mit Joke Lanz an den Turntables. Improvisierte Beats, präparierte Instrumente und Klänge, bei denen nicht immer klar ist, ob sie akustisch oder elektronisch erzeugt werden.

Joke Lanzturntables
Hans-Peter Pfammattersynths
Julian Sartoriusdrums

www.juliansartorius.com

 

High Society

Nach Jahren der Kollaborationen in unterschiedlichen Ensembles der deutschen Experimentalmusik-Szene entsteht im Jahr 2019 das siebenköpfige Kollektiv „High Society“ (former „Headless Society“). Geboren im Kölner Club ACEPHALE beginnt es dort eine monatliche Konzertreihe und bewegt sich musikalisch zwischen neuer elektronischer Musik, Clubmusik und Krautrock. Seine Konzerte beginnen spät, sind wie ein wildes Meer, eine hypnotisierende Wanderung, ein schwebender Traum und ein nächtlicher Rausch. Das Ensemble aus Stimmen, Saxophon, Circuit Bending, Synthesizern, Gitarre, Bass und zwei Schlagzeugern ist flexibel in seiner Besetzung. „Der dreiäugige Aal ist gierig!“ gez. VPL

High Society
Kenn Hartwiggameboy
David Helmbass / gesang
Leonhard Huhnsax / gesang
Philip Zoubeksynthesizer
Christian Lux Lorenzengitarre / synth
Dominik Mahnigdrums
+ special guest: Elisabeth Coudouxcello

youtu.be/UflVjaXvMuM

 

Beginn: 19:30 Uhr

Gefördert durch Rheinenergie Stiftung Kultur, Kulturamt der Stadt Köln & Kunststiftung NRW.

IMPAKT Records 09/21

The Multiple Joy[ce] Orchestra "works by Carl Ludwig Hübsch"
Impakt Records

Das Multiple Joy[ce] Orchestra präsentiert seine neue CD "works by Carl Ludwig Hübsch" mit allerlei illustren Musiker:innen aus Köln (und nicht-Köln)! Verfügbar als CD per E-Mail bei uns, bei Carl Ludwig Hübsch oder als CD / download bei bandcamp. Außerdem auf allen bekannten digitalen Kanälen stream- und kaufbar.

Carl Ludwig Hübsch: "Auf dieser CD möchte ich eine kleine Auswahl eigens für das Multiple Joy[ce] Orchester geschriebener Werke präsentieren, die in den Jahren 2009 bis 2019 entstanden sind.
Das Multiple Joy[ce] Orchestra ging als Nachfolgeprojekt aus dem James Choice Orchestra hervor, das vier Kölner Musiker und Komponisten im Jahr 2004 gründeten, um komplexe Notationen und Konzeptimprovisationen gleichermassen zu verwirklichen. Alle Mitwirkenden sind angesehene Solist*innen auf ihren Instrumenten und vertraut mit geschriebener zeitgenössischer wie auch mit improvisierter Musik. Sie repräsentieren einige der kreativsten Geister der Kölner Musikszene.
Ziel des von Frank Gratkowski, Matthias Schubert und Carl Ludwig Hübsch geleiteten Ensembles ist es, musiksparten-, szenen- und generationenübergreifend zu arbeiten und so ein Ensemble mit einzigartigem
Profil zu bilden.
Die Musik des Multiple Joy[ce] Orchestra spricht nicht nur ein Publikum der improvisierenden Musik- und Jazzszene an sondern richtet sich gleichermassen auch an das Publikum der Neuen Musik sowie an aufgeschlossene Klassikhörer.
In der Verbindung von unterschiedlichen Generationen von Musikern wie z.B. von der Kölner Musikhochschule und durch die Arbeit mit bewährten Protagonisten der Musikszene erneuert sich das Orchester stetig."

www.huebsch.me
www.multiplejoyce.com

IMPAKT x KunstRaum Dorissa Lem

Duo é pericoloso sporgesi
Kunstraum Dorissa Lem Konzert

Duo é pericoloso sporgersi

Gunda Gottschalk (Wuppertal) und Peter Jacquemyn (Brüssel) haben sich 1995 in Wuppertal durch die Zusammenarbeit mit Peter Kowald kennen gelernt und sind seitdem ein eingespieltes Team. Ihre internationale Zusammenarbeit erstreckt sich vom Duo bis hin zu großen Besetzungen, in denen oft Musiker*innen verschiedenster Nationalitäten integriert werden.  Zudem arbeiten sie spartenübergreifend mit Tänzer*innen und bildenden Künstler*innen in multimedialen Bühnenprojekten zusammen. Als Duo é pericoloso sporgersi produzierten sie 2 CDs (valve records / el negocito records). Ihre Konzerttätigkeit reicht von der Mongolei bis nach Österreich.

Gegensätze ziehen sich an: Peter Jacquemyn ist Skulpturist und als Musiker Autodidakt. Gunda Gottschalk ist klassisch ausgebildete Geigerin. Gegensätze klingen: bizarr, anarchistisch, mal feingliedrig und mal wild.

  • Gunda Gottschalk – Violine
  • Peter Jacquemyn – Kontrabass
Einlass: 19 Uhr
Beginn: 20 Uhr
 
Bitte voranmelden!  -> info@dorissalem-skulptur.de

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln & Kunststiftung NRW.

Warum die Waage halten?

King Georg Blog: Salim Javaid über die unterschiedlichen Reize von Komposition, Interpretation und Improvisation.
News

Ein Artikel von IMPAKT-Mitglied Salim Javaid über die unterschiedlichen Reize von Komposition, Interpretation und Improvisation.

https://kinggeorg.de/warum-die-waage-halten/

Workshop an der Offenen Jazzhausschule Köln

Improviser's Universe: IMPAKT meets Jazzhaus Vol. 3
Offene Jazz Haus Schule Workshop

Im Laufe der beiden Tage werden Laien-Musiker*innen unter der Anleitung
der professionellen Dozenten des IMPAKT Kollektivs Köln musizieren. Die pure
Essenz des eigenen Ausdruckswunsches und der Genuss der jedesmal einmaligen
und nicht reproduzierbaren Musik stehen hier im Mittelpunkt. Das musikalische
Spektrum soll freie und konzeptionelle Improvisation umfassen, und somit offen
sein für Teilnehmer*innen verschiedenster stilistischer Hintergründe.

Die Teilnehmer*innen lernen Parameter und besondere Spielweisen, bekommen
eine Einführung bzw. Vertiefung in die vielfältigen Techniken und Stile der freien
Improvisation, trainieren Reaktionszeiten und erlangen einen kleinen Einblick in
die historische Entwicklung dieser Musik.

MEHR INFOS: www.jazzhausschule.de

  • Matthias Muche – Posaune
  • Constantin Herzog – Kontrabass
  • Etienne Nillesen – erweiterte Snare Drum

IMPAKT x King Georg

Eberhard / Portugal / Oberg
King Georg Konzert

An diesem Abend treffen drei ganz besondere Charaktere der improvisierten Musik aus unterschiedlichen Teilen Deutschlands aufeinander. Die Saxophonistin Silke Eberhard aus Berlin ist seit vielen Jahren fester Bestandteil der improvisierten Musik und Jazz Szene und arbeitet u.a. seit 2014 mit dem Pianisten Uwe Oberg aus Wiesbaden zusammen. Dieser ist ebenfalls langjährige treibende Kraft der deutschen Musikszene und Kurator des Wiesbadener Just Music Festivals. Gemeinsam veröffentlichten sie 2016 ihr Debut Album „Turns“, das den "Preis der deutschen Schallplattenkritik" bekam. Sie werden mit der viel beachteten brasilianischen Schlagzeugerin Maria Portugal improvisieren, welche 2020 als Artist-in-Residence des Moers Festivals nach Deutschland kam und seither in Duisburg lebt und arbeitet.

Das Konzert findet Live im King Georg mit Publikum statt, wird aber auch gestreamt und zwar HIER (https://kinggeorg.de/termin/impakt-x-king-georg-eberhard-portugal-oberg)!

  • Silke Eberhard – Saxophon
  • Uwe Oberg – Piano
  • Maria Portugal – Drums
Beginn: 19:30 Uhr

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln & Kunststiftung NRW.

ONpodcast #47 & #48: Planet IMPAKT

eine Klangreise mit Leonhard Huhn
News

Leonhard Huhn
Planet Impakt – Eine Klangreise

Im zweiteiligen Podcast „Planet Impakt - Eine Klangreise“ stellt der Saxophonist Leonhard Huhn die Musiken der 13 Mitglieder des Kölner Kollektivs IMPAKT vor. Seit 2013 ist IMPAKT in Köln aktiv und organisiert Konzerte, Konzertreihen und Festivals für improvisierte und aktuelle Musik. Die Mitglieder des Kollektivs sind allesamt selbst Musiker*innen und Komponist*innen und jede*r einzelne von ihnen hat ein individuelles und vielfältiges musikalisches Œuvre vorzuweisen. Mittels eines fiktiven Absturzes des Raumschiffes „N Zero Elga NS“ führt Leonhard Huhn durch die Klänge des Kollektivs.

Das Raumschiff „N Zero Elga NS“ ist außer Kontrolle geraten und auf den Planeten „Impakt“ gestürzt. An Bord ist der Saxophonist Leonhard Huhn. Mit dem Leben davongekommen trifft er in der 1. Episode die Pianistin Marlies Debacker, Flötistin Angelika Sheridan, den Pianisten Philip Zoubek, Gambisten Nathan Bontrager, Bassisten Jonas Gerigk und Gitarristen Nicola Hein und wird mit den kollektiven Klängen des unbekannten Planeten vertraut gemacht.
https://soundcloud.com/on_cologne/onpodcast-47

In der 2. Episode führt er seine Entdeckungsreise fort und trifft die Cellistin Elisabeth Coudoux, den Bassisten Constantin Herzog, Schlagzeuger Etienne Nillesen, Saxophonisten Salim Javaid, den Synthesizer-Spezialisten Florian Zwissler, Bassisten Stefan Schönegg sowie sich selbst und wird mit den kollektiven Klängen des unbekannten Planeten vertraut gemacht.
https://soundcloud.com/on_cologne/onpodcast-48

Ich handle, also bin ich

King Georg Blog: Elisabeth Coudoux über ihre Band Emißatett
News

Ein Artikel von IMPAKT-Mitglied Elisabeth Coudoux über ihre Band Emißatett:

https://kinggeorg.de/vorwaerts-mit-der-vergangenheit/

IMPAKT Records 05/21

Elisabeth Coudoux "Emiszatett: Earis"
Impakt Records

Das Emißatett von Elisabeth Coudoux präsentiert seine neue CD „Earis“. Mit Pegelia Gold (Stimme), Matthias Muche (Posaune), Robert Landfermann (Bass), Philip Zoubek (prep. Piano, Synth) und Etienne Nillesen (ext. Snare Drum). Verfügbar als CD per E-Mail bei uns oder als CD / download bei bandcamp.

Im November 2020, in Köln festsitzend, komponierte Elisabeth diese Stücke - ganz nah an ihrer eigenen Intuition. Diese Ideen sind das direkte Ergebnis eines über Jahre gereiften konzeptionellen Prozesses, geprägt vom individuellen Klang und den Persönlichkeiten der beteiligten Musiker. In 12 kurzen Klanginseln wimmelt es von abstrakten, experimentellen Klängen, die weder vor Melodie noch vor formalem Spiel zurückschrecken. EARIS - The ear behind the iris - die Idee, ohne Worte zu sehen, aus der inneren Gefühlslandschaft ein musikalisches Gedicht zu formen, das keine Worte braucht.

www.emiszatett.com